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Was ist Kombucha & wo kommt er her?

Der Name Kombucha («Kombutscha» ausgesprochen) setzt sich aus den japanischen Worten Alge (Kombu) und Tee (cha) zusammen. Eigentlich bedeutet Kombucha also Algentee - soweit die Namensherkunft. Wo er wirklich herkommt, weiss niemand so genau. Kaum ein Lebensmittel ist in seiner Herkunft derart geheimnisumwoben wie der Kombucha. Was aber gesichert gilt, ist, dass er bereits seit 2'500 Jahren Teil der asiatischen Naturmedizin ist.

Heute versteht man unter Kombucha nichts anderes als fermentierter Tee, welcher auf der Basis von gesüsstem schwarzem oder grünem Tee mithilfe einer Kombuchakultur hergestellt wird.

Wie entsteht Bundicha?

Bundicha wird bei Zimmertemperatur und ausreichender Luftzufuhr aus Grüntee, Zucker und der entsprechenden Kombuchakultur hergestellt. Diese Kultur ist ein Gemisch aus speziellen Hefen und Bakterien und besteht aus etwas fertig fermentiertem Kombucha (die Ansatzflüssigkeit) und einem sogenannten Kombucha-SCOBY. Während der Kombucha fermentiert, wird der Zucker und auch einige Bestandteile aus dem Tee von den Hefen und Bakterien verstoffwechselt. Dabei produzieren die Hefen zunächst aus dem Zucker Alkohol, der dann wiederum von den Bakterien in Essigsäure und andere organische Säuren umgewandelt wird.

Nach etwa 7 - 10 Tagen Fermentationszeit erntet man dann ein leckeres und erfrischendes Getränk - unser Bundicha.

Welche Zutaten sind für Bundicha notwendig?

  • Starter-Flüssigkeit (unpasteurisierter Kombucha) 

  • Grüner Tee

  • ein SCOBY

  • etwas Zucker

  • viel Bündner Liebe

  • ggf. weitere Aromen, die nach der ersten Fermentation hinzugegeben werden

Was ist ein SCOBY?

SCOBY ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für «Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast» – Symbiotische Kultur von Bakterien und Hefen. Meistens sieht der SCOBY wie ein runder Pfannkuchen aus. Auf Deutsch wird er häufig auch als Teepilz bezeichnet, auch wenn das eigentlich nicht ganz korrekt ist. Der Pilz ist nämlich gar kein Pilz, sondern ein kleines Ökosystem, dass aus verschiedenen Bakterien und Hefen besteht, die in Symbiose zusammenleben und wichtiger Bestandteil von Bundicha ist.

Wird Bundicha pasteurisiert?

Nein. Bei Bundicha handelt es sich um unpasteurisierten echten Kombucha. Wir verzichten bewusst auf den Erhitzungsprozess, da die guten Bakterien, Hefen und aktiven Enzyme absterben und Bundicha so seine wertvolle Wirkung verliert.

Wie schmeckt Bundicha?

Bundicha schmeckt von Natur aus süss-säuerlich. Dafür verantwortlich sind die organischen Säuren, die während der Fermentation entstehen. Die enthaltene Kohlensäure resultiert aus den aktiven Bakterien und Mikroorganismen, die im Kombucha enthalten sind.

Wie lange ist Bundicha haltbar?

Bundicha wird generell nicht schlecht, nur saurer. Die Hefen und Bakterien, die in Bundicha enthalten sind, bilden diverse organische Säuren, die Bundicha haltbar machen. Geöffnete Flaschen müssen jedoch gekühlt aufbewahrt und innerhalb von 5 Tagen aufgebraucht werden.

Wie muss Bundicha gelagert werden?

Dadurch dass Bundicha ein unpasteurisiertes lebendiges Produkt ist, muss es unbedingt kühl und dunkel gelagert werden um den Fermentationsprozess anzuhalten. Der Kühlschrank ist dafür der beste Ort. Du solltest aber berücksichtigen, dass der Fermentationsprozess auch dann noch geringfügig weiter geht und Bundicha mit der Zeit etwas säuerlicher wird und mehr Kohlensäure enstehen kann. 

In meinem Bundicha schwimmen braune Fetzen. Ist das Schimmel?

Nein, hierbei handelt es sich um Hefen. Das sind die kleinen Mikroorganismen, die den Zucker im Bundicha verstoffwechseln und sich gerne zu kleinen Haufen ansammeln. Das sieht oft unappetitlich und merkwürdig aus, ist aber völlig normal und unbedenklich. Du kannst mit einem Sieb die Hefeschlieren filtern oder gleich mittrinken.

Enthält Bundicha Koffein?

Ja. Bundicha wird aus 100% grünem Tee hergestellt. Das Koffein aus dem Tee wird zwar langsam abgebaut, findet sich aber selbst nach 14 Tagen noch im Getränk. Trotzdem hat Bundicha nur einen Viertel des Koffeins einer Tasse Kaffee. 

Enthält Bundicha Alkohol?

Strenggenommen ja. Bei der Fermentation von Bundicha wird neben den gesunden Inhaltsstoffen auch etwas Alkohol gebildet. Dies ist bei der Fermentation süsser Lebensmittel normal. Aber: der Alkoholgehalt beträgt im Durchschnitt lediglich 0.5% - also nicht mehr als in einem normalen Orangensaft direkt aus der Flasche enthalten ist.

Ist Bundicha zuckerfrei?

Nein, jedoch zuckerarm. Da der Zucker zu 95% im fertigen Getränk verstoffwechselt, enthält Bundicha keine nennenswerten Mengen Zucker mehr – dafür viele andere wertvolle Stoffe.

Ist Bundicha vegan?

Wenn ihr euch vegan ernährt, können wir euch beruhigen: Ja, Bundicha ist vegan. Die enthaltenen Milchsäurebakterien haben nichts mit Milch zu tun und kommen fast überall natürlich vor (als gute Bakterien letztendlich auch im menschlichen Darm).

Können Schwangere gefahrlos Bundicha trinken?

Schwangeren wird davon abgeraten während der Schwangerschaft Bundicha zu konsumieren.